Wo der Himmel aufgeht – Kinofilm über Esther Bejarano

Die DKP Trier und die SDAJ Trier zeigen am 07.11.2018 den Film „Wo der Himmel aufgeht“ über die Kuba-Reise der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano mit Filmemacher Tobias Kriele im Kino Broadway in Trier.

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Zum Film:

Dokumentarfilm Kuba/BRD 2018

45 Minuten, Deutsch(+Spanisch mit deutschen Untertiteln)

Idee, Regie und Produktion: Tobias Kriele
Fotografía/Kamera/Camera: Martin Broschwitz und Markus Rüth
Tonassistenz: Tom Klingenberg

Esther Bejarano hat dank der Musik Auschwitz überleben können. Mit 92 Jahren verwirklicht die Sängerin einen Traum und gibt mit ihrem Sohn Joram und der Rap-Gruppe „Microphone Mafia“ Konzerte auf Kuba. Dort hört man mit Staunen ihre Lebensgeschichte, und Esther bekommt endlich Antwort auf die Frage, ob das revolutionäre Kuba den Antisemitismus beseitigt hat.

Der Film erzählt in einfühlsamen Bildern von einer Begegnung in Freundschaft. Mitreißende Konzertausschnitte machen die Begeisterung spürbar, die das kubanische Publikum einer einzigartigen Frau entgegenbringt, und ihrem Traum von einer Welt, deren Himmel für alle, die unter ihm leben, gleichermaßen aufgeht.

Zur Protagonistin:

Esther Bejarano ist Überlebende des KZ Auschwitz. Sie teilt ihre Erfahrungen seit dieser Zeit mit und ist politisch aktiv gegen Aufrüstung, Krieg und Diskriminierung. Seit dem 9. Mai diesen Jahres ist sie außerdem Patin der „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Nelson-Mandela-Realschule-Plus in Trier.

Zum Rahmenprogramm:

Der Filmemacher Tobias Kriele („Kraft der Schwachen“, „Zucker und Salz“) wird den Film in Trier vorstellen und steht im Anschluss zu Gesprächen und Diskussion bereit.

Der Film wird gezeigt von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) Trier und der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) Trier.

Zum Kino:

Der Film wird im „Broadway Filmtheater“ (Paulinstraße 18, Trier-Nord) gezeigt.

Der Eintritt kostet 5€, ermäßigt 4€.

Tickets können beim Broadway Trier per Telefon (Mo-Mi ab 16:00 Uhr (Schulferien/Feiertage: ab 14 Uhr), Do-So ab 14:00 Uhr) vorbestellt werden.
Telefon: (0651) 14 11 22

Einlass 18:30Uhr, Beginn 19:00Uhr

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Kundgebung: EXHAUS BLEIBT!

exhaus bleibt

Aufruf
Das Exzellenzhaus ist derzeit in großen Schwierigkeiten: Am 26.09. befindet der Stadtrat über eine Vorlage, die dem Verein gerade die Mittel zugesteht, die gebraucht werden, um der Abwicklung im Insolvenzverfahren zu entgehen.
Verschiedene Umbauarbeiten zum Brandschutz haben das Exhaus in finanzielle Nöte gebracht. Derzeit muss um die Existenz des Zentrums in seiner derzeitigen Form in freier Trägerschaft gefürchtet werden. Langjährige Mitarbeiter*innen haben ihren Job verloren.
Das Exhaus ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens in der Stadt Trier – und insbesondere aus Trier Nord nicht wegzudenken.
In offener Jugendarbeit, Hort, Streetwork, Fanprojekt, Umsonstladen, Konzerträumen und weiteren Projekten und Gruppen wird Kindern, Jugendlichen und allen anderen Interessierten die Möglichkeit gegeben, Perspektiven für ihr eigenes Leben und das ihrer Gemeinschaften in Trier zu entwickeln. Sie können sich kulturell einzubringen, einen Freiraum mit zu gestalten, in schwierigen Lagen auch, Hilfe zu erhalten.
Das Exhaus ist für so viele Menschen in Trier ein wichtiger Anlaufpunkt, der erhalten und erweitert werden muss! Und zwar nicht nur für das nächste halbe Jahr und auf Sparflamme! Die engagierten Haupt- und Ehrenamtlichen im Exhaus brauchen die feste Zusage, dass ihre Arbeit nicht nur in einem halben, sondern auch in einem, in zwei und auch in zehn Jahren respektiert und unterstützt wird. Daran wollen wir den Stadtrat am 26.09. erinnern!
Wir alle haben ganz eigene Geschichten, die uns mit dem Exhaus verbinden – als Musiker*innen, Mitglieder von Kinder- und Jugendgruppen, Fußballfans, Spieleprogrammierer*innen, Aktivist*innen, Sozialarbeiter*innen, Hobbyköch*innen, begeisterte Konzertgäste und Flohmarktgänger*innen und so vieles mehr.
Wir fordern:

Baumaßnahmen in so einem alten, städtischen Gebäude sind ein unkalkulierbares Risiko. Die Stadt steht in der Verantwortung das Exhaus bis zu ihrem tatsächlichen Ende abzusichern!

es darf zu keinen weiteren Stellenstreichungen, Kürzungen oder Einschnitten kommen!

Der Exzellenzhaus e.V. hat die Kultur des Exhauses und der ganzen Stadt über Jahrzehnte hinweg geprägt und muss unbedingt als Träger bestehen bleiben!

Es geht nicht nur ums Exhaus. In der ganzen Stadt fehlt es an Freiräumen für Sub- und Jugendkulturen, insbesondere Proberäumen. Diese müssen ausgebaut, und nicht in ihrer Existenz bedroht werden! Es braucht nicht weniger, sondern mehr Stellen in der unabhängigen Kinder & Jugendarbeit!

Das Exhaus hat Zeit seines Bestehens solidarische Projekte unterstützt. Jetzt braucht es selbst unsere Solidarität!

Lasst uns das Exhaus direkt vors Rathaus bringen, bunt, laut und entschlossen!

Wann? 26.09.2018 von 16.30 Uhr bis ca. 23 Uhr

Wo? Vor dem Rathaus. Wer möchte, kann auch an der öffentlichen Stadtratssitzung im Rathaus teilnehmen.

Was? Redebeiträge, Open Mic, evtl. Musik
Einzelpersonen/Organisationen welche den Aufruf mit ihrem Namen unterstützen wollen melden sich bitte unter: trier@falken-rlp.de
Die Unterstützer*innenliste kann eingesehen werden unter: http://www.komplex-trier.org
Die Solikampagne des Exhauses benötigt deine Unterstützung: http://www.rettet-das-exhaus.de/

Unterstützer*innen
AG Frieden Trier
DIE LINKE. Trier
DKP Trier
Grüne Trier – Stadt
Ex:ternative
Insane Ultra
Komplex – Infoladen Trier
Kosmopolitische Plattform – Trier
Kulturverein villaWuller
Linksjugend ’solid Trier
Linksjugend [’solid] Rheinland-Pfalz
Multikulturelles Zentrum Trier
Punkrock-Tresen Trier
Rettet das Exhaus
SDAJ Trier
SJ – Die Falken Stadtverband Trier
SJD – Die Falken Rheinland-Pfalz
Slon
SPDqueer Trier/Trier-Saarburg
Trierer Jusos
Trierer SPD

Wir gegen Kapitalismus und Krieg!

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Seit mehr als zehn Wochen befinden sich die Beschäftigten der Unikliniken in Essen und Düsseldorf im Streik. Ihrer Forderung nach mehr Personal, danach, dass Primat des Gesundheitssystems nicht das Geld, sondern die angemessene Patientenversorgung sein sollte, begegnen Klinikvorstand und Regierungsvertreter bisher mit lächerlichen Angeboten, die an dem kranken System der „wirtschaftlich ausgerichteten“ Gesundheitsversorgung nicht das Mindeste ändern.

Doch was hat der Streik der Krankenhausbeschäftigten mit dem Antikriegstag zu tun?

Sehr viel. Denn während im Gesundheitsbereich das Geld zur Erfüllung der berechtigen Forderungen der Beschäftigten angeblich nicht da sei und immer mehr Einrichtungen privaten Unternehmen überlassen werden, wurde der Rüstungsetat 2019 um vier Milliarden auf 42,9 Milliarden Euro aufgestockt. Bis 2024 ist gar eine Steigerung auf 1,5% des BIP geplant, was ca. 50 Milliarden Euro entsprechen würde. Und dies auch nur, wenn sich die Regierenden in der Bundesrepublik nicht doch dazu entschließen, bis dahin die von der NATO vorgesehenen 2% des BIP zu erfüllen.

Während also aufgrund von Personalmangel und Kostendruck in Kliniken täglich Leben gefährdet wird, in Pflegeheimen eine menschenwürdige Versorgung kaum möglich ist und schulische Einrichtungen immer maroder werden, scheint für das Militär stets Geld vorhanden zu sein. Doch diese Prioritätensetzung kommt nicht von irgendwoher. Im kapitalistischen Wirtschaftssystem stehen nicht die Bedürfnisse der Bevölkerung im Vordergrund, sondern Profite und Wettbewerbsfähigkeit der großen Banken und Konzerne. Ihrem Interesse entspricht es nicht nur, unsere Gesundheitsversorgung zu einer Ware zu machen, mit der Gewinn erzielt werden kann. Es liegt ebenfalls in ihrem Interesse, den Rüstungshaushalt und damit Deutschlands militärische Stärke zu erhöhen.

Dass die Kriegseinsätze der Bundeswehr nicht wie behauptet der Friedenssicherung oder der Schaffung humaner Lebensverhältnisse dienen, ist unschwer erkennbar. In Afghanistan herrscht heute größeres Elend denn je. Die Zahl der Getöteten und Verletzten hat dieses Jahr eine Rekordhöhe erreicht, Frieden ist auch im siebzehnten Kriegsjahr nicht in Sicht. In Mali, dem Sudan oder im Kosovo ist die Bilanz deutscher Kriegsbeteiligung ebenso ernüchternd. Auch hier hat sich die Lebenssituation der arbeitenden Bevölkerung nicht verbessert.

Was sich allerdings verbessert hat, sind die Bilanzen deutscher Rüstungskonzerne, wie Airbus, KMW oder Rheinmetall, die unmittelbar an Aufrüstung, Waffenexporten und Krieg verdienen. Zudem wird regelmäßig publik, zuletzt in der Studie „Dirty Profits – Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete“, dass auch Finanzinstitute wie die Deutsche Bank, Allianz oder die Commerzbank in die Produktion von Kriegsgütern investieren – und damit direkt von Kriegen profitieren. Dass die Regierenden in Deutschland hierbei ihre treuen Interessenvertreter sind, zeigen nicht zuletzt die Genehmigungen von Waffenexporten nach Saudi-Arabien oder das Erdogan-Regime. Doch auch darüber hinaus hat das deutsche Großkapital ein handfestes Interesse an weltweiter militärischer Präsenz der Bundesrepublik.

Seit Jahren mahnen die deutschen Industriekonzerne die große Bedeutung der Versorgung mit Importrohstoffen an. Es wird vor Engpässen gewarnt und die Rohstoffversorgung gar als „Achillesferse“ für den Technologiestandort Deutschland bezeichnet. Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) stufte 2017 von 53 untersuchten mineralischen Rohstoffen nur 12 als solche mit „geringem Beschaffungsrisiko“ ein. Der Auftrag an die politisch Verantwortlichen ist eindeutig: Sicherung der Rohstoffversorgung, sonst ist die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Konzerne in Gefahr. Dabei geht es jedoch nicht nur um Rohstoffe. Im globalen Konkurrenzkampf, der die Unternehmen aller Länder bei Strafe des Untergangs zur Profitgenerierung und -maximierung zwingt, spielen Faktoren wie der Zugang und die Beherrschung von Handelsrouten oder die Erschließung von Absatzmärkten eine ebenso entscheidende Rolle. Die Bundeswehr dient in der ein oder anderen Form, mal verschleiert und mal offensichtlich, stets der Durchsetzung von Interessen des deutschen Kapitals, der Banken und Konzerne.

Dem entspricht auch die Einordnung in das westliche Kriegsbündnis NATO, welches konkret die globale Vormachtstellung der USA sichern und ausbauen, sowie allgemein Verwertungsmöglichkeiten für westliches Kapital schaffen soll. In zunehmendem Maße von inneren Widersprüchen zerrüttet, allen voran die extreme Ungleichverteilung von Reichtum und damit einhergehender Verarmung der arbeitenden Bevölkerung, tritt das Staatenbündnis immer aggressiver nach außen auf. Obwohl die Russische Föderation seine Militärausgaben zuletzt um 20% gesenkt hat und für Rüstung nicht einmal ein Zehntel dessen ausgibt, was allein die USA dafür aufwendet, wird es als Aggressor und Bedrohung für den Frieden dargestellt. Dem Willen Russlands, genauso wie Chinas, sich nicht den Interessen des US-amerikanischen Kapitals unterzuordnen, begegnet die NATO mit Drohgebärden und Kriegshetze.

Die Gefahr, dass sich in diesem Zuge regionale Stellvertreterkriege zu einer Konfrontation zwischen Russland und China auf der einen und der NATO auf der anderen Seite ausweiten, wächst. Dass die von Deutschland dominierte EU mit dem Abkommen zur „ständigen strukturierten Zusammenarbeit“ (engl. PESCO) größere militärische Eigenständigkeit gewinnen möchte, bedeutet dabei keineswegs, dass sie sich der aggressiven NATO-Taktik nicht anschließen würde.

Vor diesem Hintergrund muss die Aufrüstung des deutschen Militärs und die zunehmend aggressive Militarisierungskampagne in der Bundesrepublik gesehen werden. Für den Widerstand hiergegen ist die Erkenntnis, dass dieser Entwicklung systemische Ursachen zugrunde liegen, die es ebenfalls zu bekämpfen gilt, von entscheidender Bedeutung.
Es ist richtig, einen fairen Welthandel zu fordern, aber ist denn ein solcher möglich auf Basis von Eigentumsverhältnissen, die Konkurrenz und Ausbeutung mit Notwendigkeit zur Folge haben?

Es ist ebenso richtig zivile Konfliktlösungen zu fordern, aber ist dies nicht zum bloßen Wunschdenken verurteilt in einem Wirtschaftssystem, das den Krieg in sich trägt, wie die Wolke den Regen (Jean Jaurés)?
Das Ziel einer Gesellschaftsordnung jenseits von Ausbeutung, Konkurrenz und Militarisierung erreichen wir nur, indem wir uns den konkreten Angriffen auf die Interessen der arbeitenden Bevölkerung entgegenstellen. Deshalb ist für uns als SDAJ Trier und DKP Trier die Unterstützung des streikenden Klinikpersonals genauso selbstverständlich wie die des Aufrufs „Abrüsten statt Aufrüsten“.
Antimilitarismus und Antikapitalismus können nicht voneinander getrennt, sondern müssen als Momente ein und desselben Kampfes begriffen werden. Sowohl der Streik der Beschäftigten an den Unikliniken als auch der Protest all jener, die heute bundesweit für Frieden auf die Straße gehen, eint im Wesen die Ablehnung eines Systems, das nicht an den Bedürfnissen der Bevölkerungsmehrheit, sondern am Profit einiger Weniger orientiert ist.

Wer gegen Kriege ist, ist auch gegen den Kapitalismus!

Seebrücke

Die DKP Trier unterstützt den Aufruf eines breiten Bündnisses für die Seebrücken-Demo in Trier:

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Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die Not von Menschen auf hoher See aus um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und widerwärtig.

Viele schwerkranke Menschen auf der Lifeline und schon auf anderen Schiffen vorher mussten tagelang auf hoher See ausharren, bis der gesellschaftliche Druck so groß wurde, dass Seehofer und Konsorten nicht mehr anders konnten, als die Lifeline anlegen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits mehrere Städte und Länder angeboten, die Menschen auf der Lifeline aufzunehmen.

Doch statt die Solidarität innerhalb der Bevölkerung anzuerkennen, versucht Seehofer immer weiter Seenotrettung zu kriminalisieren. Die Crew der Lifeline wird nun von Seehofer vor Gericht gestellt.
In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin Boote aus den Häfen Libyens aus und die Menschen darauf werden keine Hilfe erhalten, denn aufgrund der angespannten Situation ist kein einziges Rettungsschiff mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Jeden Tag sterben hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss.

Seehofers Plan ist es, dass keine Schiffe mehr auslaufen können. Wir wollen genau das Gegenteil: Nicht weniger Rettung, sondern viel viel mehr!

WIR ALLE SIND DIE SEEBRUECKE

Kommt am Freitag, 27.Juli 2018 ab 18Uhr zur Demonstration für sichere Häfen zur Porta Nigra in Trier!

Noche Cubana – Kubanischer Abend

Am Donnerstag, 26.Juli veranstaltet die DKP Trier und die SDAJ Trier ab 19:30Uhr einen Kubanischen Abend mit kubanischer Musik, Berichten, Diskussionen und schmackhaften Getränken.

 

Außerdem wird gegrillt. Wer grillen möchte bitte eigenes Grillgut mitbringen. 🙂

che mic

Ihr seid herzlich eingeladen 🙂

Die Veranstaltung findet im Komplex – Infoladen Trier, Hornstraße 7 in Trier-West statt.